Bei Kindern

im Säuglingsalter

  •  schrilles oder kraftloses Schreien
  • Überempfindlichkeit auf bestimmte Töne
  • Schreckhaftigkeit
  • ungenügende oder keine Reaktion auf Zurufe oder Geräusche
  • ...

im Kleinkindalter

  • verzögerte Sprachentwicklung
  • undeutliche Aussprache
  • verwaschenes "s" oder "sch"
  • Konsonantenverwechslung
  • Verzögerung im Sprachverständnis
  • Lärmempfindlichkeit
  • laute, schrille oder heisere Aussprache

im Kindergarten

  • Kind missversteht Fragen und kommt Aufforderungen nicht nach
  • leicht ablenkbar durch Geräusche
  • Überempfindlichkeit auf Lärm (hält sich oft die Ohren zu)
  • zu Hause noch relativ ruhiges Verhalten, im Kindergarten jedoch zunehmend unruhig und aggressiv oder zurückgezogen
  • kann Geräusche nicht identifizieren, ihre Entfernung und Richtung erkennen (dadurch auch gehäufte Unfallneigung) 
  • singt falsch und hat ein schlechtes Rhythmusgefühl
  • flache, monotone Stimme
  • verwaschene, falsche Aussprache
  • Verwechslung ähnlicher Buchstaben
  • fein- und grobmotorische Unsicherheiten
  • hat Schwierigkeiten beim Einhalten von Reihenfolgen
  • wenig Selbstvertrauen

in der Schule

  • Lese- Rechtschreibschwierigkeiten
  • schwacher Wortschatz
  • Dysgrammatismus
  • Buchstabenverwechselung
  • Konzentrationsschwäche
  • leichte Ablenkbarkeit
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, AD(H)S
  • mit oder ohne Hyperaktivität (Zappelphilipp oder Träumer)
  • leicht ermüdbar
  • wenig begeisterungsfähig
  • kapselt sich ab und hat kaum Freundschaften
  • schlaffe Haltung
  • Koordinationsstörungen
  • Rechts-  / Linksunsicherheit
  • Kind wirkt auf Umwelt häufig desorientiert bzw. unordentlich
  • versteht vieles nicht und muss mehrfach angesprochen werden
  • wenig Selbstvertrauen

Es müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten

Alle diese Beobachtungen können auf eine auditive Wahrnehmungsstörung Ihres Kindes hinweisen. Auch wenn die Ohren selber gut funktionieren, kann es sein, dass das Gehörte im Gehirn nicht richtig verarbeitet wird, weil eine Störung in der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung, der Speicherung oder dem Verstehen vorliegt. 

Weiterhin kann das Kind sich auf Grund von traumatischen Erfahrungen ( Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen ...) für die Begegnung und Kommunikation mit dem Leben und der Welt verschließen und das Hören bestimmter Frequenzen ausblenden. Dies zeigt sich im Hörprofil. Und wird durch die Hörtherapie positiv beeinflusst-

Das Ohr eines Menschen ist schon im fünften Schwangerschaftsmonat fähig zu hören. Über das Ohr nimmt das Ungeborene schon sehr früh Kontakt zur Mutter und damit zur Welt auf.

Die auditive Wahrnehmung hat eine besondere Bedeutung für die kindliche Entwicklung.
Raumorientierung, Körpergefühl, Spielverhalten, Sprachentwicklung sowie das Kommunikationsverhalten
werden von ihr beeinflusst.

Eine auditive Wahrnehmungsstörung beeinträchtigt die Gesamtentwicklung Ihres Kindes.